| Sakhir (!NS!DE-RAC!NG) – Ferrari konnte nach einer durchwachsenen Saison im letzten Jahr endlich wieder einmal siegen. Den einzigen Triumph der letzten Saison fuhr Kimi Räikkönen ein. Gäbe es in dieser Saison noch die alte Punkteregel, so hätte die Scuderia bereits nach einem Rennen ein knappes Viertel der letztjährigen Punkte. Entsprechend begeistert ist auch die italienische Presse.
Fernando Alonso hat gewonnen. Er agiert dabei als wahrer Champion: Er zeigt seine Qualität und siegt bei den wichtigen Rennen. Was kann es Besseren geben, als sein Debüt bei einem prestigeträchtigen Team, das einen zum Gewinn des WM-Titels angagiert hat, zu gewinnen?
 Fernando Alonso hat direkt die erste Möglichkeit zum Sieg bei seinem Ferrari Debüt genutzt. Vor ihm haben dies nur drei Fahrer für das Team aus Maranello geschafft: Mario Andretti, Nigel Mansell und Kimi Räikkönen. Zusammen mit Felipe Massa erreichte er einen Doppelsieg. Es war der erste seit Magny-Cours 2008 für die Italiener.Â
Ferrari ist erfolgreich dem Konzept gefolgt, das schon vor 12 Monaten beim ehemaligen Technischen Direktor Ross Brawn funktionierte. Sie haben das letztjährige Fahrzeug früh aufgegeben und sich vollkommen auf das neue konzentriert.
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Angesichts des Schumacher Comebacks ist man international der Meinung, dass es ein gelungenes Comback sei. Anders sehen das jedoch zum Teil die deutschen Medien.
 Eine so herbe Schlappe hatte Michael Schumacher in den vergangenen Jahren nicht kassiert und für ein ähnliches Rennergebnis hätte der Altmeister wohl früher in seiner Rennanalyse zumindest etwas Larmoyanz versprühht. Â
Schleich-Schumi: Fährt er jetzt nur noch hinterher?Â
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Der beste Fahrer aller Zeiten hat bewiesen, dass er nichts verlernt hat. Trotz der langen Pause, trotz vieler Regeländerungen, trotz seines für Formel-1-Verhältnisse schon biblischen Alters von 41 Jahren jagte er seinen neuen Dienstwagen von Mercedes gekonnt über die Strecke von Bahrain. Fast so, als wäre er nie weg gewesen. Â
Der Große Preis von Bahrain war wieder mal ein gutes Beispiel für die Moderne Formel 1: Abgesehen vom Start geschieht nichts. Da man jetzt auch noch die taktische Wirkung der Boxenstopps reduziert hat, bleibt an Rennspannung nicht mehr viel übrig. Selbst Jenson Button nimmt in The Sun vernichtende Kritik.
Diejenigen, die den Grand Prix ganz verfolgt haben, ohne einzuschlafen, sind schon fast Superhelden, denn die Langeweile war der Hauptakteur. Die Überholmanöver können an einer Hand abgezählt werden und ohne das Problem hätte Sebastian Vettel vom Start bis zum Ziel geführt. Die Regeln, die die Show verbessern und das Übeholen ermöglichen sollen, haben nicht den gewünschten Effekt.
Button zerreißt Großen Preis von Bore-Rain
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