Medien: !NS!DE-RAC!NG zu Gast bei Unitymedia Speedtalk
Dienstag, 30. März 2010 um 15:38

 

Medien: !NS!DE-RAC!NG zu Gast bei Unitymedia Speedtalk

   von Daniel Geradtz

Die !NS!DE-RAC!NG Redaktion wird bei der heutigen zweiten Ausgabe des Unitymedia Speedtalk zu Gast sein.

| Kerpen (!NS!DE-RAC!NG) - Seit dem Beginn der Formel 1 Saison im Verbreitungsgebiet von Unitymedia mit dem Speedtalk eine Formel 1 Talkshow mit prominenten Gästen, die gleichzeitig auf sieben regionalen Kanälen ausgestrahlt wird. Das Format wird von center.tv auf dem Gelände der Michael Schumacher Kartbahn in Kerpen produziert. Nachdem vor zwei Wochen Klaus Ludwig, Jutta Kleinschmidt und Peter Buerger, Helmtechniker bei Arai, als Experten fungierten, werden in dieser Ausgabe neben Ludwig der Nordschleifen-Spezialist Dirk Adorf und Olaf Bachmann vom Kölner Stadt-Anzeiger den Großen Preis von Australien analysieren.

Roland Schäfges, Herausgeber von !NS!DE-RAC!NG, wird bei dem während der Sendung ausgetragenen Kartrennen unter anderem gegen Adorf antreten. Für die Teilnehmer gilt es die Bestzeit der Rallye-Pilotin Kleinschmidt aus der ersten Ausgabe zu schlagen. Wer am Ende des Jahres die Bestzeit innehält, bekommt einen Überraschungsgewinn.

Ab morgen wird es die Sendung als Video-On-Demand auf der Homepage von center.tv und auf unseren Seiten zu finden sein. Wer nicht bis Mittwoch abwarten möchte, kann die Sendung heute ab 20:15 auf allen Regionalsendern von center.tv, CityVision (Mönchengladbach), wm.tv (Bocholt) und Studio 47 (Duisburg) im Kabelnetz und per Livestream im Internet verfolgen. DG

 

 

oche 10|Statt in Australien findet der Saisonauftakt nächste Woche in Bahrain statt - nicht zur Freude der Beteiligten und Fans. !NS!DE-RAC!NG-Redakteur Michael Zeitler erklärt, was der Vorteil ist.



Kommentar: F1: Saisonauftakt in Bahrain - Der Vorteil


von Michael Zeitler






Statt in Australien findet der Saisonauftakt nächste Woche in Bahrain statt - nicht zur Freude der Beteiligten und Fans. !NS!DE-RAC!NG-Redakteur Michael Zeitler erklärt, was der Vorteil ist.


| Manama (!NS!DE-RAC!NG) - Durch den neuerlichen kräftigen Wintereinbruch fehlt das Feeling, aber in einer Woche ist zumindest für die Formel-1 der Winter beendet: Dann heißt es von der Schnee- in die Sandwüste, denn in Bahrain steigt bei 30 Grad und mehr der Saisonauftakt zur F1-Weltmeisterschaft 2010. Über den Winter gab es viele Themen, deshalb wurde es nicht langweilig, trotzdem freut sich nun jeder in der F1-Szene, dass sich die Räder endlich auch wieder gegeneinander drehen, nicht nur zu Testzwecken. Alle wollen wissen, wer jetzt wirklich wo steht, denn durch die größeren Tanks sind die Testzeiten noch unintepretierbarer, als sie es schon in den Wintern zuvor waren. Jeder will wissen: Ist Ferrari wirklich nicht zu schlagen? Wie schlägt sich Michael Schumacher? Wer ist das beste neue Team? Und so weiter und so fort.


Anders als in den letzten Jahren gewohnt, findet der Auftakt aber nicht mehr im australischen Melbourne statt, sondern in Bahrain. Der Standortwechsel hat Kritiken hervorgerufen. Bahrain biete einfach nicht das richtige Flair für den Saisonauftakt. Ganz anders Melbourne: Die Metropole stimmt die Fans gekonnt auf die Saison ein, die Wüstenumgebung von Manama bringt eine gewisse Leere mit sich. Genauso, wie das Saisonfinale in Abu Dhabi 2009 nicht das Flair hatte, wie Finalläufe im Hexenkessel von Interlagos in Brasilien, wo eine Atmosphäre wie in einem gigantischen Fußballstadion herrschte. Und mal Hand aufs Herz: Irgendwie hatte es was, für den Saisonauftakt in Melbourne um fünf Uhr morgens die Glotze einzuschalten!


Aber Schluss mit der Kritik. Tatsächlich gibt es auch nicht nur für Langschläfer Vorteile des Standortwechsels. Die Strecke in Melbourne weist nämlich eine besondere Charakteristik auf, die das Kräfteverhältnis nicht selten verwaschen hat. Soll heißen: Wer wirklich wie schnell war, das wusste man oft auch nach dem Australien GP nicht. In Bahrain wird das anders sein: Die Temperaturen werden erwartungsgemäß hoch sein, das Kräfteverhältnis damit normal – zumal die Strecke auch eine nach dem Schema ff ist. Nach dem Bahrain GP wird der GP-Zirkus auch wirklich erste Fakten auf der Hand haben, wer wo steht – und das ist vor allem nach einem solchen Winter wichtig. Ein Winter, der ins Wasser fiel, denn die meisten Testergebnisse wurden nicht nur vom großen Tank verwaschen, sondern auch vom Regen.


Melbourne oder Manama – das ist jetzt egal. Hauptsache in sieben Tagen geht es endlich wieder richtig zur Sache!