F1: Die besten Fahrersprüche
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Samstag, 26. November 2011 um 15:09
Heute tragen die F1-Fahrer einen Maulkorb. Früher war es nicht so. Die besten Fahrersprüche. 

F1: Die besten Fahrersprüche

von Michael Zeitler

Heute tragen die F1-Fahrer einen Maulkorb. Früher war es nicht so. Die besten Fahrersprüche.

| Interlagos (!NS!DE-RAC!NG) - Das Renault-Team ist derzeit nicht zu beneiden, muss viel Kritik einstecken. Fahrerprobleme, rasante Talfahrt der Form – und dann musste sich Vitaly Petrov auch noch öffentlich entschuldigen, weil er das Team öffentlich kritisierte. Dafür gab es viel Kritik, endlich sagt ein Fahrer mal wieder was er denkt, schon muss er es wieder gerade rücken. Die F1-Fahrer müssen heute auswendig lernen, was sie später vor der Kamera sagen, jedes noch so negative Detail wird schön geredet. Der deutsche F1-Journalist Michael Schmidt klagt auch: „An wie viele Sprüche der Fahrer von heute wird man sich wohl in 20 oder 30 Jahren erinnern? Ich wage mal eine Prognose: An keinen.“

Doch ein Blick auf legendäre Fahrersprüche zeigt: Auch heute liefern manche Fahrer noch Knaller, aber viele kommen auch von früheren Persönlichkeiten:

Michael Schumacher: „Alles, was eine Kurve hat, ist schlecht für unser Auto.“

Robert Kubica: „Wenn du als Formel-1-Fahrer einen Freund im Paddock haben willst, musst du dir einen Hund kaufen!“

Niki Lauda: „Kimi mag ab und zu mal einen trinken, aber wir haben früher nach jedem Rennen gesoffen.“

Bernie Ecclestone: „Bei manchen Auslaufzonen geht einem das Benzin aus, bevor man in die Streckenbegrenzung kracht.“

Ralf Schumacher erklärt einleuchtend eine dürftige Quali-Leistung: „Auf meiner schnellsten Runde hatte ich Verkehr mit Irvine.“

Willi Weber: „Es ist leichter, eine 50 Jahre alte Jungfrau zu finden als Sponsoren für die Formel-1“

Graham Hill: „Wenn dich dein eigenes Hinterrad überholt, weißt du dass du in einem Lotus sitzt.“

Jochen Rindt: „In einem Lotus wirst du Weltmeister oder stirbst.“

Kimi Räikkönen auf die Frage, ob der Helm auch für ihn eine besondere Bedeutung hat: „Er schützt meinen Kopf.“

Flavio Briatore: „Man muss sich für eine hässliche Frau genauso anstrengen wie für eine schöne, also kann man sich auch gleich eine schöne suchen.“

Jim Clark nach einem GP-Sieg: „Wieso sind die anderen eigentlich so langsam gefahren?“  Clark nach dem Sieg beim Indy 500 1965: „Naja ich bin halt 600 Linkskurven gefahren.“

Rosberg bei der Erklärung des Unterbodens:
„Der Unterboden ist aus Baum - was ist Baum? Ach ja, Holz.“

Gerhard Berger über Adrian Campos: „Der hat die Fliegen hinten am Sturzhelm picken – so langsam ist er, dass er von Fliegen überholt wird.“

Nelson Piquet: „Formel-1 Fahren in Monaco ist wie Hubschrauberfliegen im Wohnzimmer.“

Rubens Barrichello 2002: „Ich weiß nicht, ob das Zufall ist, aber seitdem ich bei Ferrari bin haben wir alles gewonnen.“

James Hunt: „Früher war Rennfahren gefährlicher als Sex, heute ist es umgekehrt.“

Colin Chapman: „Das beste Rennauto ist das, das nach der Ziellinie in seine Einzelteile zusammenfällt!“


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