F1: Manama-Training - Rosberg führt Silber-Quartett an!
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Freitag, 12. März 2010 um 14:42

F1: Manama-Training - Rosberg führt Silber-Quartett an!

von Michael Zeitler

Die Trainingsbestzeit ging an Nico Rosberg. Favorit dürfte aber Lewis Hamilton sein.

| Manama (!NS!DE-RAC!NG) - Der Trainingsfreitag beim GP von Bahrain war im Prinzip eine Verlängerung des Testwinters. Nur galt es nun, sich auch optimal auf die Strecke und den Bendingungen einzuschießen. Konkrete Schlussfolgerungen, wer die Nase vorne haben wird, sind nach wie vor nicht möglich.

Grundsätzliche Tendenzen haben sich aber erhärtet: Die vier Topteams sind weiterhin McLaren Mercedes, Mercedes, Ferrari und Red Bull. Nico Rosberg fuhr im Mercedes die Bestzeit, nachdem noch am Vormittag Adrian Sutil im Force India Mercedes mit der Bestzeit aufhorchen ließ. Die Zeiten vom Vormittag sind aber deutlich weniger aussagekräftig, als die vom Nachmittag. Hinter Rosberg landete Lewis Hamilton im McLaren Mercedes. Dahinter folgten Michael Schumacher (Mercedes) und Jenson Button (McLaren Mercedes). Damit kristallisierte sich auch die Hackordnung innerhalb der Teams heraus. Rosberg war den gesamten Tag über schneller als Schumacher, Button ist deutlich näher an Hamilton dran, aber eben trotzdem hintendran.

Ferrari war am Nachmittag zwar nur im Mittelfeld platziert, spulte dann aber auch Rennsimulationen ab. Am Vormittag waren die Italiener weiter vorne, trotzdem dürfte Ferrari wohl etwas Rückstand auf McLaren haben. Red Bull kam mit der Strecke bislang noch nicht Schluss. Besonders Sebastian Vettel beklagte sich über Handlingsprobleme. Möglich, dass Red Bull das jedoch noch in den Griff kriegen wird.

Die zweite Gruppe ist das Mittelfeld. Force India könnte für Überraschungen sorgen, ansonsten sind auch Sauber und Williams gut dabei. Auch Renault hinkt nicht stark hinterher. Toro Rosso hatte im Training am Auto von Sébastien Buemi Zuverlässigkeitsprobleme, nachdem der Bolide im Winter noch zuverlässiger als viele anderen Autos zu sein schien. Jaime Alguersuari leistete sich ferner einen sehenswerten Abflug, bei dem er die Bande nur knapp verfehlte. Der Spanier zog sich bislang also nicht wesentlich besser aus der Affäre, als 2009.

Ganz hinten sind erwartungsgemäß die neuen Teams. Der Abstand ist recht deutlich, beträgt etwa fünf bis sieben Sekunden. Lotus hat die Nase dabei vorne, dann kommt Virgin und dann erst HRT. Das spanische Team steckte noch beim Beginn des Trainings das Auto zusammen. Zum Laufen brachte man aber nur den Boliden von Bruno Senna. Karun Chandhok drehte keine einzige Runde. Der Rückstand ist erschreckend: Fast 12 Sekunden fehlten Senna auf die Zeit von Rosberg, mehrere Sekunden auch auf Lucas di Grassi vor ihm. Auch die Zuverlässigkeit des HRT Cosworth ist wegen fehlender Testkilometer im Winter ein Armutszeugnis. Aber auch bei den anderen beiden neuen Teams sitzen die Schrauben noch nicht ganz fest.

Favorit auf die Pole Position dürfte jedenfalls Lewis Hamilton im McLaren Mercedes sein. MZ


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