Der Bericht zum 24-Stundenrennen von Speinshart in der Amberger Zeitung vom Montag, 16. August 2010. Â
| Speinshart (!NS!DE-RAC!NG) - In Wikipedia steht geschrieben, dass das 24-Stundenrennen eines der populärsten Mofarennen Deutschlands ist. Auch in unserer Regionalzeitung, der Amberger Zeitung, war das Rennen ein Artikel wert:
„Dramatische Situationen
Mofa-Rennen in Speinshart: Siegermannschaft „Bergmafia Racingteam“
Es war schon eine dramatische Situation, die sich nach der Abnahme der Mofas nach dem Rennen in Speinshart abspielte. Minuten des Hoffens und Bangens. Minuten, die für Stefan Groß und sein Team „Schlammschlucker“ alles oder nichts bedeuteten. 24 Stunden hielt das Mofa und dann wollte das Gefährt bei der Abnahme einfach nicht mehr anspringen.
Bis dahin hatten sie ihren zweiten Platz sicher, den sie wie im Vorjahr wieder holen konnten. Das Reglement der Weekend Warriors schreibt aber vor, dass die drei Erstplatzierten vor der Siegerehrung noch einmal auf den Prüfstand kommen um auch sicher zu gehen, dass während des Rennens nichts verändert wurde. Hierzu muss das Mofa aber laufen, damit die Geschwindigkeit festgestellt werden kann. Das war aber bis zur letzten Minute nicht drin. Dann aber gab es keine Probleme mehr. Alles war in Ordnung. Alle Überprüfungen waren einwandfrei und somit standen die ersten drei Sieger fest.
Probleme mit dem Regen
Platz eins ging wie die vergangenen zwei Jahre an das „Bergmafia Racingteam“ aus Seitenthal. Platz zwei machten ebenfalls wie im vergangenen Jahr die „Schlammschlucker“ aus Feilersdorf. Der dritte Platz ging in diesem Jahr an das MH-Racing-Team aus Sulzbach-Rosenberg. Der anhaltende Regen der vergangenen Woche wurde für viele Teams zur Katastrophe. Für das Siegerteam war es aber ein ganz großer Vorteil. Das Team hat am Samstagvormittag bei der Schlammschlacht die besten Rundenzeiten gefahren, erklärte die Rennleitung und verwies darauf, dass das Siegerteam bis zum Schluss einen großen Vorsprung mit 41 Runden auf die anderen Mannschaften hatte. Hier merkte man eindeutig das Können der erfahrenen Fahrer, die ganz genau wussten, wie sie mit der Situation umgehen mussten. Sicherlich hatten sie den Vorteil, dass auch viele unerfahrene Fahrer am Start waren, die sich sichtlich schwer taten. Somit erhielten die drei Fahrer Andreas Kümmel, Andy Grünwald und Florian Gradl den Wanderpokal.
Die Freude war groß, da sie ihn in diesem Jahr zum dritten Mal holten. 47 Runden auf den ersten Platz fehlten dem Team aus Sulzbach-Rosenberg. Sie sind aber sichtlich stolz, dass sie es dieses Jahr endlich einmal aufs Treppchen geschafft haben.“