Sonstiges: PK zum Race of Champions
Mittwoch, 10. November 2010 um 13:00

Sonstiges: PK zum Race of Champions

von Daniel Geradtz

Gestern fand in Grevenbroich die Pressekonferenz zum diesjährigen Race of Champions statt. Vor Ort waren Piloten und Verantwortliche.

| Grevenbroich (!NS!DE-RAC!NG) – Das Race of Champions ist zurück in Deutschland. Nachdem die Veranstaltung bereits 1989 am Nürburgring stattfand, steht nun die ESPRIT Arena in Düsseldorf als Austragungsort fest. Die Rheinmetropole folgt damit auf Weltstädte wie Paris, London oder zuletzt Peking. Doch seit dem letzten Besuch in unserem Lande hat sich die Veranstaltung verändert. Nun ist es nämlich nicht nur den Rallye-Assen vorenthalten teilzunehmen. Vielmehr  besteht der Fahrerpool heute aus einem illustren Zirkel aus allem, was der Motorsport zu bieten hat. Neben den nationalen Helden Sebastian Vettel und Michael Schumacher, werden Größen wie Rekord Le Mans Gewinner Tom Kristensen, Rekord Rallye Weltmeister Sebastien Loeb, NASCAR Nationwide Sieger Carl Edwards oder Freestyle Motocross Spezialist Travis Pastrana teilnehmen.

Vermarkter Fredrik Johnsson, Tom Kristensen, Hans-Joachim Stuck, Mattias Ekström, Veranstalter Patrik Meyer (v.l.n.r.)„Es ist schön wieder in Deutschland zu sein“, so begrüßte der Vermarkter Fredrik Johnsson die Teilnehmer der PK. Nach einem sehr kalten ersten Auftritt im Dezember 1989 auf der Müllenbachschleife des Nürburgrings sei man nun froh, mit der ESPRIT Arena ein Stadion mit Dach gefunden zu haben. Damit könne man schließlich dem Wetter trotzen. Dies sei auch eine wichtiger Grund für die Entscheidung gewesen, die Veranstaltung dort stattfinden zu lassen. Die Veranstaltung lockte bereits vor über 20 Jahren 53.000 Zuschauer an den Ring, in diesem Jahr sollen es ähnlich viele werden.

Das Stadion wird innerhalb von fünf Tagen renntauglich gemacht werden. Dazu wird eine rund 700 Meter lange Asphaltstrecke in der traditionellen Form einer Acht im Innenbereich des Stadions verlegt. Eingegrenzt wird die Piste von  385 Metern Betonmauern und 370 Metern Plastikbegrenzung. Außerdem werden in den Kurvenbereichen 85 Meter Kerbs verlegt.

Die Fahrzeuge kommen in diesem Jahr größtenteils vom VW Konzern. Neben dem RoC-Buggy, der schon Jahre lang seinen Dienst tut, werden in diesem Jahr Audi R8 LMS, Porsche 911 GT3 und der X-Bow von KTM in Kooperation mit VW auf die Strecke gebracht. Außerdem wird es einen Silhouettenwagen nach Vorbild der NASCAR geben.

Vor Ort waren auch die Piloten Hans-Joachim Stuck, Mattias Ekström und Tom Kristensen. In diesem geht jedoch nur Kristensen an den Start, weil sein langjähriger Partner im Team Skandinavien aufgrund des DTM Laufs in Shanghai verhindert ist. Kristensen sieht die Veranstaltung als ideale Symbiose aus Spaß und Sport. „Es ist eine Art Jahreabschluss. Die Fahrer kennen sich alle, sehen sich aber in der Saison nicht so häufig. Beim RoC treffen sie sich wieder und  feiern.“

Das Event findet an zwei Tagen statt. Am 27. November wird um den Nationencup gefahren, einen Tag später wird der Champions der Champions gesucht. DG