RoC: Underdog Albuquerque am Sonntag siegreich
Sonntag, 28. November 2010 um 21:31

RoC: Underdog Albuquerque am Sonntag siegreich

von Daniel Geradtz

Nachdem es zwischenzeitlich bereits nach dem Aus für das deutsche Team aussah, fahren Vettel und Schumacher doch noch zum Sieg.

| Düsseldorf (!NS!DE-RAC!NG) – Mit einem Heimvorteil und hohen Ambitionen sind Sebastian Vettel und Michael Schumacher in das diesjährige Race of Champions gestartet. Das Duo, bereits in den vergangenen drei Jahren in Peking und Wembley siegreich, konnte sich nach einer Zitterpartie in der RoC: Underdog Albuquerque am sonntag siegreich
| Düsseldorf (!NS!DE-RAC!NG) – Erstmals seit 2004 konnte beim Race for Champions wieder ein Underdog den Titel holen. Nachdem der heutige Formel 1 Pilot Heikki Kovalainen damals im Pariser Stade de France Sebastien Loeb bezwingen konnte, verlor Loeb heute erneut im Finale gegen den Portugiesen Filipe Albuquerque. Um den Sieger zu ermitteln, bedurfte  es tatsächlich aller drei Entscheidungsläufe. Nachdem der Portugiese den ersten Heat für sich entscheiden konnte, glich Loeb im zweiten aus. Im letzten Duell, das gleichzeitig auch das deutlichste war, lag der Audi-Pilot dann mit mehr als 0,2 Sekunden vor Loeb. Für eben jenen Kovalainen war schon früh Feierabend. Nach einem Einschlag in die Mauern, war der Finne kruze Zeit bewusstlos und musste verletzungsbedingt den Rest der Veranstaltung als Zuschauer verfolgen.

Nationalduelle im Viertelfinale


Da Sebastian Vettel sein Duell gegen den späteren Sieger in der Gruppenphase verlor, schloss er die Wertung der Gruppe C nur als Zweiter ab. In der letzten Gruppe, in der neben Michael Schumacher auch Alvaro Parente, Alain Prost und Jason Plato teilnahmen, siegte Schumacher vor Parente. Damit waren die letzten beiden Viertelfinals national besetzt: Parente gegen Albuquerque und Schumacher gegen Vettel.
Da Vettel, analog zur Formel 1 Saison, auch beim RoC technische Probleme hatte, musste kurz vor dem deutschen Duell das Fahrzeug das Heppenheimers gewechselt werden. Und genau dort fing das Psycho-Spielchen der beiden Kontrahenten an. Während man Vettel also noch einmal eine Runde zur Eingewöhnung und zum Erwärmen der Reifen gewährte, stand Schumacher die ganze Zeit vor der Startlinie. Der Rekordweltmeister verhandelte später solange, bis er auch eine weitere Runde  auf der Strecke erhalten hatte. Doch geholfen hat es nichts. Er verlor mit fast einer halben Sekunde Rückstand recht deutlich gegen Vettel. In den anderen beiden Begegnungen gingen Loeb und Priaulx als Sieger hervor. Loeb schaffte bekanntlich den Weg ins Finale. DG