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Mittwoch, 25. März 2009 um 19:36 |
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F1: Lloyd Ruby verstorben!
von Michael Zeitler
Lloyd Ruby bestritt 2 F1-Rennen, zuletzt den USA GP 1961. Vor 9 Tagen erlag er einem Gehirntumor.
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| Texas (!NS!DE RAC!NG) - Traurige Nachrichten aus Amerika: Vor 9 Tagen, am 16. März 2009, erlag Lloyd Ruby einem Gehirntumor. Der US-Amerikaner wurde 81 Jahre alt. Eine Woche vor seinem Tod wurde er operiert – mit Erfolg. Zu Hause im US-Bundesstaat Texas konnte sich Ruby aber nicht mehr von den Strapazen der Operation erholen, der Krebs hatte ihn schon zu sehr geschwächt. Lloyd qualifizierte sich beim USA GP 1961 in einem Lotus Climax von J Frank Harrison für Startplatz 19, fiel im Rennen aber durch einen defekten Magnetzünder aus. Bereits ein Jahr zuvor wurde er beim Indy 500 in einem Watson Offenhauser von Christopher JC Agajanian 7. Das Rennen zählte damals zur F1-Meisterschaft, aber nur die wenigsten F1-Fahrer traten die Reise in das Motorsportmekka von Indianapolis an. Gleichzeitig fuhren nur die wenigsten Amis auch abseits der Indy 500 ein paar F1-Rennen, Ruby war aber einer von ihnen. Lloyd Ruby ist in Amerika eine große Figur im Motorsport: Zwar gewann er nie das berühmte Indy 500, wurde aber oftmals nur um ein Haar geschlagen. 126 Runden führte er beim US-Klassiker im Nudeltopf, alleine 68 Führungsrunden stammen dabei aus dem Rennen 1966, das F1-Star Graham Hill gewann und Ruby als 11. beendete. Seine beste Platzierung war ein 3. Platz 1964. Trotzdem gilt Ruby als einer der besten Fahrer, die sich nicht in die Siegerliste des 500-Meilenrennens von Indianapolis eingetragen haben. Zwischen 1958 und 1977 fuhr Lloyd Ruby bei 177 Rennen der IndyCar-Vorgängerserien, gewann davon deren 7. Auch bei den Sportwagenklassikern in Daytona (24 Stunden) oder Sebring (12 Stunden) war Ruby erfolgreich unterwegs.
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Lloyd Ruby
* 12. Januar 1928
†  23. März 2009
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