F1: Wie stolz die Nachwuchsfahrer sind
Geschrieben von: Michael Zeitler   
Donnerstag, 17. November 2011 um 18:03
Nathanael Berthon hat in Facebook bereits ein Profilbild vom F1-Nachwuchstest...  

F1: Wie stolz die Nachwuchsfahrer sind

von Michael Zeitler

Nathanael Berthon hat in Facebook bereits ein Profilbild vom F1-Nachwuchstest.

| Abu Dhabi  (!NS!DE-RAC!NG) - Man mag das gut finden oder nicht. Aber Fakt ist: Internetcommunities wie Facebook gehören längst zum Alltag der zumindest jungen Menschen. Diese Entwicklung hat auch vor Rennfahrern nicht halt gemacht. Von den F1-Fahrern gibt es zwar nicht viele in Facebook, aber die Generation Facebook ist auch jünger. Von den Nachwuchsfahrern sind tatsächlich einige bereits in Facebook, viele davon auch sehr aktiv, ein paar wenige sogar erschreckend stark aktiv. Es hielten sich ja zum Beispiel lange Zeit Geschichten, dass zum Beispiel ein Michael Schumacher sieben Stunden im Fitness-Raum Nackenmuskulatur und Körper für die Strapazen eines GP-Rennens vorbereitet hat. Man hat den Eindruck, es gibt Rennfahrer die so viel Zeit in Facebook verbringen. Aber wieso soll es unter Rennfahrern anders sein als in der normalen Welt.

Die Berichterstatter lassen Plattformen wie Facebook in der Regel noch außen vor. Dabei sind da einige interessante Informationen herauszufinden. Facebook ist öffentlich, und doch ist darin einiges sehr privat. Man muss das hier nicht ausführen, aber dennoch eröffnen Facebook Chancen, Details oder auch Gegebenheiten herauszufinden oder besser einschätzen zu können. Fotos geben oft viel von sich preis. Adrian Zaugg postete kürzlich ein Foto von ihm mit seiner besseren Hälfte. Neel Jani konnte es sich nicht verkneifen, das Foto zu kommentieren. Die beiden scheinen ein gutes Verhältnis zu haben.

Man kann Facebook aber auch mal bemühen, um herauszufinden, wie stolz die Nachwuchsfahrer beispielsweise auf den F1-Test in Abu Dhabi sind. Natürlich bekommt man als Feedback stets glückliche Aussagen, egal ob die Zeiten nun gut oder schlecht waren. Doch wie speziell dieser einschneidende Moment für Rennfahrer wirklich ist, einmal einen F1-Rennwagen zu testen – wer träumt da nicht davon? – zeigt durchaus auch Facebook. Nathanaёl Berthon zum Beispiel fuhr gestern nur neun Runden im HRT Cosworth, aber trotzdem änderte er sofort sein Profilbild und ist nun vor dem Schriftzug „HRT“ und im Gespräch mit einem Mechaniker zu sehen. Berthon ist sicher nicht das einzige Beispiel. Wer auf Facebook mal Rennfahrer sucht, der bekommt durchaus einige interessante Details zu sichten. Zum Beispiel, dass Berthons Landsmänner Charles Pic und Jean-Eric Vergne Facebook-Freunde von ihm sind. Zumindest Pic und Vergne könnten sich vielleicht 2012 gegenseitig an die Pinnwand schreiben, wie ihr F1-Rennen so war…

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