Serie: F1-Sprösslinge in den Nachwuchsserien: 5. Paul Rees
Geschrieben von: Michael Zeitler   
Mittwoch, 18. August 2010 um 15:51

Serie: F1-Sprösslinge in den Nachwuchsserien: 5. Paul Rees

von Michael Zeitler

Aufgrund mangelnder Erfolge zog sich Paul Rees aus der Formel-2 zurück. Die F1-Hoffnungen sind überschaubar.  

| Budapest (!NS!DE-RAC!NG) - Paul Rees:


Der Vater: Alan Rees ist bereits 72 Jahre alt und fuhr 1966/’67 bei insgesamt drei WM-Rennen in der Formel-1: Zweimal startete er mit einem von Roy Winkelmann eingesetzten F2-Brabham Ford beim Deutschland-GP (und erreichte 1967 mit Rang sieben sein bestes F1-Resultat), 1968 startete er zusätzlich für Cooper beim Großbritannien-GP und steuerte seinen Cooper Maserati auf die Acht. Weit bekannter als seine Stationen als Rennfahrer, wurde er als Mitgründer von March. Später wurde er auch F1-Teammanager bei Shadow und Arrows.


Die Laufbahn: Der 24-Jährige stieg 2003 in den Formel-Sport ein und fuhr zunächst in Nachwuchsserien von Autoherstellern, also Formel-Renault und Formel-BMW. Siege oder größere Erfolge versucht man vergebens. Auch in der Formel-Palmer-Audi ab 2008 wurde es kaum besser. Trotzdem bekam er 2010 die Chance in der Formel-2, vermochte aber auch dort nicht zu überzeugen. Aufgrund der mangelnden Erfolge zog er sich aus der Formel-2 zurück.


Die F1-Chancen: Genauso wie auch die Erfolge, sind auch die F1-Chancen für Paul Rees überschaubar. Mit 24 Jahren müsste Rees eigentlich schon weiter sein. Sein Vater Alan Rees sitzt auch nicht mehr am Kommando-Stand eines F1-Teams, wodurch sich eventuell eine Chance ergeben hätte. Und mit 72 Jahren ist eine Rückkehr von Alan Rees in eine solche Position auch eher unwahrscheinlich.