Nach der Blamage 2004 wollte sich die Ferrari-Konkurrenz um McLaren und BMW-Williams zurückmelden. Nach den ersten Rennen atmete man im Sinne der Abwechslung auf, "endlich" erwischte Ferrari ein Pleitenjahr, doch am Ende gewann wieder jemand anderes. Renault stellte sich als einzige Konstante einer turbulenten Saison heraus.
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|(!NS!DE-RAC!NG) - 2005 markierte die Mitte des Jahrzehnts und war ein in jeder Hinsicht ereignisreiches Jahr.
In Deutschland wird mit Angela Merkel erstmals eine Frau Bundeskanzler, Hurrikan Katrina verwüstet New Orleans und nach dem Tod von Johannes Paul II tritt der bayrische Kardinal Joseph Ratzinger seine Nachfolge an. Dass auch die Formel 1 mit Überraschungen dienen würde, ahnte im Januar noch niemand. Wie aber in den Jahren zuvor hoffte man immerhin.
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Heidfeld bei BMW-Williams
Im Januar testete der Mönchengladbacher Nick Heidfeld für BMW-Williams, nachdem der eigentlich verpflichtete Jenson Button aus vertraglichen Gründen bei BAR-Honda bleiben musste. Das war das Glück des Nick Heidfeld, der sich in mehreren Testduellen gegen Antonia Pizzonia durchsetzen konnte und einen guten Eindruck hinterließ. Als er am 31. Januar den festen Platz als Stammfahrer neben Mark Webber zugesprochen kam, war die Aufruhe in der Presse dennoch groß. Heidfeld würde als deutsche Nummer zwei hinter Michael Schumacher aufsteigen und bekam in einem Topteam die Chance seines Lebens.
Die Konkurrenz stellte sich auf. McLaren-Mercedes hatte sich bereits 2003 Juan Pablo Montoyas Dienste für 2005 gesichert und wollte mit voller Kraft angreifen und die Pleitensaison 2004 vergessen machen. "Hoffentlich haben wir ein besseres Auto gebaut als in der Vergangenheit", wünschte sich Teamchef Ron Dennis.
Doch noch ging nichts ohne Ferrari, wie der 19.Januar gezeigt hatte: Ferrari unterschrieb den Vertrag zur Verlängerung des Concorde Agreements bis 2012, wodurch das Schreckgespenst der Formel 1, eine Konkurrenzserie der Hersteller, wie sie im Jahr zuvor immer konkretere Formen angenommen hatte, an Bedeutung verlor. Ohne Ferrari als Unterstützer zerfloss das Druckmittel Piratenserie bevor es etwas hätte ausrichten können.
 Unmittelbar vor dem ersten Rennen am 6.März in Australien kam es zu einem Eklat, der die Situation der kleinen Teams wieder einmal darstellen sollte. Da der Hinterbänkler Minardi keine finanziellen Mittel mehr hatte um ein regelkonformes Auto zu präsentieren, das die neuen Aerodynamik-Normen erfüllte, verweigerte man dem Team einen Start in Melbourne, nachdem sich Ferrari quer gestellt hatte, eine Zusage für eine Ausnahmeregelung zu machen. Minardi-Teamchef Paul Stoddard erreichte aber mit einer einstweiligen Verfügung kurzfristig einen Start.
Schon im ersten Rennen setzte Renault eine wegweisende Duftmarke: Neuzugang Giancarlo Fisichella gewann vor Barrichello und Tamkollegen Alonso. Michael Schumacher blieb im Vorjahreswagen punktlos. In Runde 43 kollidierte er mit Heidfeld und beide fielen aus. Es wurde der schlechteste Saisonstart für Schumacher seit sieben Jahren.
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„Die Alon-Show“
2005 sollte ein Taktikspiel werden. Die neuen Regeln waren einschneidend, so mussten Motoren zwei Wochenenden halten und ein Reifenwechsel während des Rennens wurde verboten. Beides stellte ein Problem dar, wie schon Malaysia zeigte. Beide BAR fielen mit Motorschäden aus, Barrichello musste seinen Ferrari nach Reifenverschleiß stehen lassen. Es gewannen andere und die Farbe Rot fand sich nicht mehr auf dem Podium wieder. Fernando Alonso holte den zweiten Sieg für Renault und wurde der erste Spanier mit WM-Führung. Fisichella und Webber lieferten sich ein Rennen um Platz 3, kollidierten aber beide und machten den Weg für Heidfeld frei, der seinen zweiten Podestplatz nach 2001 einfuhr. Abgeschlagen mit über einer Minute Rückstand auf Alonso fuhr Michael Schumacher als Siebter über die Ziellinie. Sein Bruder Ralf, der sein erstes Jahr für Toyota bestritt, schätzte Ferrari schon jetzt erstaunlich richtig ein: "Es ist unwahrscheinlich, dass sie noch um den WM-Titel kämpfen werden." Im Jahr zuvor war der F2004 unerreichbar für die Konkurrenz, und jetzt kämpfte dieses Auto nur noch um die Plätze, auf einem Niveau mit Red Bull und Toyota.
Wenige Tage vor dem Wüsten-Grand-Prix von Bahrein starb Papst Johannes Paul II, der noch im Januar das Ferrari-Team im Vatikan gesegnet hatte. Das Team fuhr mit schwarz-lackierten Nasen. Es war außerdem das Debüt für das neue Auto.
Aus der Not heraus entschied man sich für eine vorzeitige Prämiere des F2005, der nun in Bahrein zum Einsatz kam - und kränkelte. Schumacher schied mit einem Getriebeschaden aus und stand somit nach drei Rennen mit nur zwei Punkten da. Tempo machten andere. Renault und zu Ralf Schumachers Staunen auch Toyota, die bis zur Europa-Saison zweite bei den Konstrukteuren waren. Ralf Schumacher fühlte sich bestätigt in seinem Wechsel zu den Japanern und sprach davon, den Journalisten Lügen zu strafen, die behaupteten, er hätte sich vom Geld zu Toyota locken lassen.
In Imola dann zeichnete sich für Ferrari die Wende ab. Trotz einer verpatzten Qualifikation kämpfte sich der siebenfache Weltmeister auf den zweiten Platz hinter Alonso vor, der ein beherztes Rennen fuhr, und wahrte somit die WM-Chance, doch 26 Punkte Rückstand auf den Führenden Spanier sprachen eine deutliche Sprache. Die spanische Presse nannte Alonsos Vorstellung "die Alon-Show", der englische Guardian analysierte Imola: "Alonso zeigte eines der besten Verteidigungsrennen in der Formel 1-Geschichte"
Fernando Alonso steht im Mittelpunkt der Formel 1 im Jahre 2005. Einer von den "jungen Wilden", in dem Manager und Teamchef Flavio Briatore viel von Michael Schumacher erkennt. Fernando Alonso setzte in jenem Jahr sein Heimatland endgültig auf die Landkarte. Noch fühlte er sich in seiner neuen Rolle als Formel 1-Botschafter für sein Land nicht wohl und kritisierte im Rahmen des Barcelona-Wochenendes die heimische Presse, sie seien wie Papparazzi und da der Formel 1-Boom etwas Neues sei, fehle den Journalisten die Erfahrung im Umgang mit dieser Serie.
Vor 122.000 Zuschauern konnte Alonso Kimi Räikkönen seinen dritten Karrieresieg nicht abnehmen, wurde aber zweiter und vergrößerte seinen Punktevorsprung auf Rekordweltmeister Schumacher auf 34. Juan Pablo Montoya feierte sein Comeback als Siebter, nachdem sich im März nach offiziellen Angaben beim Tennisspielen die Schulter verletzt hatte und zwei Rennen pausieren musste. Echte Schlagzeilen machten aber andere.
Nach dem Großen Preis von San Marino hatte man an den BAR-Hondas von Button und Sato zusätzliche, nicht angemeldete Tanks gefunden, durch die das Team sich im Rennen durch die Tankstrategie Vorteile verschafft haben könnte. Beide Piloten wurden disqualifiziert und das Team für zwei Rennen, Barcelona und Monte-Carlo, gesperrt.
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Monaco
2005 markierte den ersten Wendepunkt der Formel 1 in Sachen Reglement. Man wollte mehr Überholmanöver und eine Kostenreduzierung. Um den Zuschauern auch Sonntagmorgen noch etwas zu bieten, kreierte die FIA das zweiteilige Qualifying. Nachdem in Japan im Vorjahr ein Taifun das Samstagsqualy verhindert hatte und man das Training am Sontagmorgen austrug, fuhren die Piloten 2005 zwei Einzelzeitfahren, eines davon vor dem Rennen mit vollem Tank und beide Zeiten wurden addiert. Das sorgte schon vor der Saison für Unmut bei Teams und auch bei Fernsehsendern; das englische Fernsehen entschied sich gegen die Austragung der Qualifikation.
Vor dem Grand Prix von Monaco schuf man die zweite Qualy-Runde ab.
Im April war Fürst Rainier III gestorben, der in seiner mehr als fünfzigjährigen Amtszeit Monaco geprägt und ins 20.Jahrhundert geführt hatte. In seiner Herrsschaftszeit entstand der Mythos des Monaco Grand Prix, und nun würde er den Sieger nicht mehr vor seiner Fürstenloge ehren und ihm mit den Worten "Ich freue mich, dass Sie es sind", den Pokal überreichen können. Sein Sohn Albert II übergab den Preis in jenem Jahr an Kimi Räikkönen. Doch eigentlich war es das Wochenende von BMW-Williams. Heidfeld fuhr von Platz 6 auf Platz 2 vor, nachdem er den bis dahin zweiten Alonso an der Hafeschikane in Millimeterarbeit überholte. "Ich habe alles riskiert und alles gewonnen", sagte er. Später gelang dies an gleicher Stelle Teamkollege Webber, so dass beide auf dem Podium landeten.
Den Zorn seines Bruders zog sich Michael Schumacher zu, als er den Toyota-Piloten auf der Start- und Zielgeraden bei 250 km/h überholte und ihn beinahe in die Leitplanke drängte. "Für mich hat er sie nicht mehr alle", schimpfte Ralf, aber für Michael ist Rennfahren eben "keine Kaffeefahrt", wie der sagte.
Kurz vor dem siebten Saisonlauf am Nürburgring wurde eine elf Jahre alte Geschichte endgültig zu den Akten gelegt. Adrian Newey und Patrick Head wurden vor dem Berufungsgericht in Bologna freigesprochen, ihre Schuld an dem tödlichen Senna-Unfall 1994 konnte nicht nachgewiesen werden.
Nach dem guten Rennen in Monaco freute sich Nick Heidfeld am Nürburgring über seine erste Pole-Position und wurde im Rennen zweiter. Die Schlagzeilen des Wochenendes gehörten aber McLaren-Mercedes und den Reifen. Kimi Räikkönen, der bis zur letzten Runde in Führung lag, schied nach einem spektakulären und sich ankündigenden Reifenschaden, in dessen Folge die Vorderachse brach, aus und zahlte somit den bitteren Preis für eine hochumstrittene FIA-Norm. Räikkönen blieb unverletzt, doch setzte sich am Nürburgring eine unglaublich anmutende Serie fort: Schon 2003 schied er in Führung liegend aus und 2004, im Seuchenjahr von McLaren-Mercedes, blieben er als auch Teamkollege Coulthard mit technischen Defekten liegen.
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Der Reifentotalschaden
Die Nordamerikatour des Formel 1-Zirkus endete mit einem Eklat, der dem Ansehen der Serie in den USA auf Dauer Schaden zufügen sollte.
Erinnerungen an das Vorjahr wurden wach, als Ralf Schumacher am Samstag erneut zu Beginn der Steilkurve in die Mauer einschlägt und verletzt das Rennen nicht fahren konnte. Dem Unfall voraus gegangen war ein Reifendefekt. Michelin gab an, dass die Reifen der Franzosen den "extremen Bedingungen in 2005 in der Kurve 13" nicht angepasst waren. Vorschläge, eine zusätzliche Schikane an der Stelle einzubauen um die Geschwindigkeit zu verringern, wurden von Ferrari und Bernie Ecclestone abgelehnt, denn das Reglement ließ eine Veränderung der Strecke am Rennwochenende nicht zu. Ferrari revanchierte sich so auch für Diskussionen über eine "Lex Ferrari", in der das Team von der FIA begünstigt worden sei. Nun wollte Ferrari keine "Lex Michelin". So kam es am Rennsonntag zum Eklat: Die sieben Michelin-Teams holten ihre Wagen nach der Aufwärmrunde in die Box, es blieben nur die Bridgestone-bereiften Ferrari, Jordan und Minardi, die unter den Pfiffen der Zuschauer starteten. Jordan und Minardi lieferten sich ein Rennen, während Ferrari unbeirrt gewann und Schumacher den ersten Saisonsieg einfuhr. Mit bitterem Beigeschmack. Die Live-Rennübertragung wurde zur Diskussionsrunde, in der der verletzte Ralf Schumacher bei RTL anrief und Streckenposten die rot-gelb-gestreifte Fahne schwenkten, weil wütende Fans Wasserflaschen auf die Piste geworfen hatten. In 55 Jahren Formel-1-Geschichte blieb dieser Reifenboykott einzigartig. Kurz vorher hatte das Reglement für 2007 Formen angenommen, das Einheitsreifen vorsah, gegen die Michelin Sturm lief.
Auch wenn Michelin die enttäuschen Fans entschädigte, fasste der britische Daily Mirror die Katastrophe von Indianapolis zusammen: "Die Formel 1 ist in den USA gestorben".
Im Dezember 2005 gab Michelin seinen Rückzug nach 2006 bekannt. "Die Entwicklungen in der Formel 1 entsprechen nicht mehr der Firmen-Philosophie".
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Weichen werden gestellt
Zurück in Europa zeichnete sich immer mehr das Ende einer siebenjährigen Partnerschaft ab. BMW zeigte sich unzufrieden mit der Williams-Konstruktion des Autos und am 22.Juni gab BMW die Übernahme des Sauber-Teams bekannt. Entwicklungsvorstand Burkhard Göschel sprach von einem "starken und langfristigen Bekenntnis von BMW zur Formel 1". Nur vier Jahre später fühlte sich keiner mehr an diese Aussage gebunden.
Silverstone am 10.Juli 2005 stand unter den Vorzeichen der Terroranschläge in London auf mehrere U-Bahnen und Busse. Die Formel 1 fuhr unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen und legte eine Schweigeminute für die Opfer ein.
Ferrari konnte seine Krise auch nach Mitte der Saison nicht beenden. "Wenn man sich die letzten Rennen anschaut, muss man ganz klar sagen, wie sind eher rückwärts gegangen als vorwärts", sagte Schumacher.
Die Premiere in Istanbul zum Großen Preis der Türkei wurde auch von den neuen FIA-Regeln gezeichnet. BMW erlebte mehrere Reifenplatzer und hatte einen Totalausfall zu verzeichnen und Michael Schumacher fuhr 18 Runden nach seinem Ausfall wieder raus auf die Strecke. 2005 war noch die Zeit, in der die Position im Rennen die Startposition für das nächste Qualifying festlegte.
In Monza am 4. September kündigte Ferrari weitere Tests des MotoGP-Champions Valentino Rossi an, der mittlerweile als möglicher Nachfolger für Schumacher gehandelt wurde, sollte der 2006 seine Karriere beenden.
Kein gutes Wochenende wurde es für BMW-Pilot-Heidfeld: Nach einem schweren Testunfall musste er in Monza pausieren um sich danach in einem selbst verschuldeten Fahrradunfall zu verletzen und für den Rest der Saison auszufallen.
 Immer für spannende Rennen gut war auch in diesem Jahrzehnt die Strecke im belgischen Spa-Francorchamps. 2005 fand die Formel 1 eine nasse Piste vor, die so einigen Probleme bereitete. Fernando Alonso profitierte vom Ausfall des Kolumbianers Montoya in McLaren-Diensten, der in der viertletzten Runde von Heidfeld-Ersatz Antonio Pizzonia aus dem Rennen gekickt wurde. Schon nach 13 Runden hatte es Rekordweltmeister Schumacher erwischt, der von BAR-Fahrer Takuma Sato von der Strecke befördert wurde. Schumachers wütende Aussage "Ich weiß nicht, welche Therapie jetzt noch bei ihm hilft", steht dem Japaner seitdem auf die Stirn geschrieben. Das Rennen gewann Kini Räikkönen vor Alonso und Button.
Im Rahmen des Spa-Rennes wurde bekannt, dass Red Bull 2006 Minardi übernehmen wird und fortan mit zwei Teams startet.
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Ein neuer Weltmeister
Die WM nahm deutlich Form an. Es würde einen neuen Weltmeister geben und der konnte nur Fernando Alonso heißen. Am 25.September 2005 machte der Spanier seinen Traum wahr und sicherte sich als jüngster Weltmeister aller Zeiten den Titel. Es war der erste Fahrertitel für Renault seit 30 Jahren und der erste überhaupt für einen Spanier. Alonso und Renault hatten die ganze Saison über eine konstante Leistung gebracht, nicht das schnellste Auto, aber das zuverlässigste gehabt und wurden nun dafür belohnt.
Ein letztes Highlight der Saison aus der Sicht von Konkurrent McLaren-Mercedes stellte Suzuka zwei Wochen später dar. Räikkönen gewann von Startposition 17 aus das Rennen nach einer spektakulären Aufholjagd und überholte in der letzten Runde Renault-Fahrer Fisichella in der Außenkurve. Es wurde eines von wenigen Überholmanövern der Saison, an die man sich erinnern würde.
Ralf Schumacher hatte die erste Pole für Toyota geholt, scheiterte aber im Rennen an seiner Rennstrategie.
Das Saisonfinale fand erstmals in China statt und Alonso erfuhr seinen siebten Saisonsieg, sicherte seinem Team damit auch den Konstrukteurstitel.
2005 stellt das Ende der Schumacher-Ära dar, auch wenn er noch ein Jahr weiterfahren sollte. 2005 bot einen jungen Weltmeister und öffnete der neuen Generation viele Chancen für die kommenden Jahre. Ferrari scheiterte an der Schwäche der Bridgestone-Reifen und an der eigenen Unzuverlässigkeit, die auch McLaren-Mercedes einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte; elf Ausfälle standen zu Buche.
2005 markierte auch das Ende einiger kleiner Teams und Traditionsteams. Minardi wurde von dem Getränkehersteller Red Bull übernommen, Eddie Jordan verkaufte seinen Rennstall nach Russland und Peter Saubers Lebenswerk ging an Motorenbauer BMW. In jeder Hinsicht stand 2005 für einen Wandel, der sich 2006 fortsetzen und dem Fan neue Formen bieten sollte. NR
Am Tag 7 unseres Jahrzehnte-Spezials lesen Sie, was die Saison 2006 zu bieten hatte. Außerdem beschäftigen wir uns mit den großen Karriereenden der Dekade.
Alle bisherigen Artikel des Spezials:
2000 - Duell der Giganten ; Die Debütanten (1): Heidfelds Warten auf Godot ; 2001 - Mustersaison für ein einfallsreiches Drehbuch ; Gründung der ETCC ; 2002 - Siegeszug der Roten Göttin ; PC-Simulationen; Jahresrückblick: 2003 ; Kurioses von A-Z ; 2004 - Lehrstunden des Absolutismus ; Die Debütanten (2): Der Glückspilz