Eine statistische Besonderheit des F1-Fahrerfeldes 2012.
| Enstone (!NS!DE-RAC!NG) -  Das F1-Fahrerfeld 2012 ist höchst interessant: Gestandene GP-Größen, alte Talente, die zurückkommen, neue, die in die Formel-1 drängen. Auch statistisch ist das F1-Feld einmalig. Das Lotus-Team (Ex-Renault) zum Beispiel setzt mit Kimi Räikkönen und Romain Grosjean gleich auf zwei Fahrer, die zwei Jahre keine F1-Rennen gefahren sind! Das gab es zuvor noch nie. 1982 setzte das March-Team mit Jochen Mass und Rupert Keegan auf zwei Fahrer, die immerhin eine Saison lang aussetzten. Mass fuhr zuvor für Arrows 1980, Keegan für RAM einen Kunden-Williams.
Auch die Anzahl von Rückkehrer ist erstaunlich: Zu Räikkönen und Grosjean gesellen sich noch Nicolas Hülkenberg und mit Abstrichen auch Pedro de La Rosa. Der Spanier sprang bekanntlich 2011 beim Kanada GP für den verletzten Sergio Perez ein. Bei den meisten Rückkehrern in einer Saison kommen wir wohl nicht an der Saison 1982 vorbei: Im Vordergrund stand natürlich das Comeback des zweimaligen Weltmeisters Niki Lauda bei McLaren, Jochen Mass und Rupert Keegan hatten wir ebenfalls schon genannt, dazu kommen noch Geoff Lees (für Theodore) und Manfred Winkelhock (für ATS).
Sechs Rückkehrer gab es 1994: Eric Bernard (letztes Rennen: Japan GP 1991 im Larrousse Lola Ford Cosworth) bei Ligier und Lotus, David Brabham (letztes Rennen: Australien GP 1990 im Brabham Judd) bei Simtek, Yannick Dalmas (letztes Rennen: Spanien GP 1990 im AGS Ford) bei Larrousse, Bertrand Gachot (letztes Rennen: Australien GP 1992 im Venturi Larrousse Lamborghini) bei Pacific, Nicolas Larini (letztes Rennen: Australien GP 1992 im Ferrari) bei Ferrari, sowie Nigel Mansell (letztes Rennen: Australien GP 1992 im Williams Renault) bei Williams.
Fünf Rückkehrer gab es 1993: Alain Prost (letztes Rennen: Japan GP 1991 im Ferrari) bei Williams, Fabrizio Barbazza (letztes Rennen: Spanien GP 1991 im AGS Ford Cosworth) bei Minardi, Derek Warwick (letztes Rennen: Australien GP 1990 im Lotus Lamborghini) bei Footwork, Philippe Alliot (letztes Rennen: Australien GP 1990 im Ligier Ford Cosworth) bei Larrousse, sowie Mark Blundell (letztes Rennen: Australien GP 1991 im Brabham Yamaha) bei Ligier.
Vier Rückkehr gab es 1974: Mario Andretti (letztes Rennen: USA GP 1972 im Ferrari) für Parnelli Jones, Mark Donohue (letztes Rennen: Kanada GP 1971 im McLaren Ford) bei Penske, Derek Bell (letztes Rennen: USA GP 1972 im Tecno Ford) bei Surtees, sowie David Hobbs (letztes Rennen: USA GP 1971 im McLaren Ford Cosworth) bei McLaren.